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Gelungener Auftakt ins Jubiläumsjahr 2026 in Wallmerod

Mit einem festlichen Neujahrsempfang ist die Ortsgemeinde Wallmerod am 11. Januar in ihr Jubiläumsjahr 2026 gestartet. Zahlreiche geladene Gäste aus Politik und Gesellschaft sowie viele Wallmeroderinnen und Wallmeroder folgten der Einladung in die Sport- und Kulturhalle und sorgten für eine stimmungsvolle und gut besuchte Veranstaltung.

Den Beginn gestaltete die Grundschule am Eichberg. Mit einem herzlichen „Ei guude, guude Morje“ begrüßten die Schülerinnen und Schüler die Besucher und trugen anschließend die Schulhymne vor, die der inzwischen verstorbene Hubertus Weimer eigens für die Schule komponiert hatte. Ein weiterer bewegender Moment folgte mit dem Auftritt der Sternsinger, die den Segen spendeten und um Spenden für das Projekt „Schule statt Fabrik“ baten.

Moderator Roland Weimer hieß danach die Gäste willkommen und übergab sinnbildlich die „Kartoffel“ an Ortsbürgermeister Ulf Ludwig. In seiner Festrede, welche er mit einem Gedicht von Günter Weimer eröffnete, ging dieser auf die Herkunft des Begriffs der „Wallmeroder Quellmänner“ ein und stellte kurz die Historie unseres Dorfes dar. Er kam zu dem Schluss, dass die Wallmeroder und Wallmeroderinnen ein besonderer Schlag Menschen sind und betonte, dass „Gemeinde“ immer auch von „Gemeinschaft“ komme. Darüber hinaus wagte er einen Blick weit in die Zukunft: Am Dienstag, dem 4. Februar 2076, so Ludwig augenzwinkernd, werde man sich zum 800-jährigen Jubiläum wiedersehen.

Musikalisch begeisterte anschließend der Seniorenchor der Verbandsgemeinde Wallmerod unter der Leitung von Mario Siry. Mit viel Charme und gekonnt vorgetragenen Beiträgen ernteten die Sänger großen Applaus.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Vormittags war die erste Talkrunde unter dem Motto „Die kommunale Familie“. Unter der Moderation von Roland Weimer diskutierten die Erste Kreisbeigeordnete, Gabi Wieland, Verbandsbürgermeister Klaus Lütkefedder sowie Michael Hannappel als Vertreter der Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde. Gabi Wieland hob die große Bedeutung gerade kleinerer Orte für den Landkreis hervor, während Klaus Lütkefedder die Aufgaben der Verbandsgemeinde insbesondere im Bereich der Organisationsstrukturen erläuterte. Für einen humorvollen Akzent sorgte Michael Hannappel, der betonte, dass es unter den Ortsbürgermeistern keinerlei Neid auf die Bedeutung der „Machtmetropole Wallmerod“ gebe.

Im weiteren Verlauf beehrte das diesjährige Wallmeroder Prinzenpaar mit seinem Gefolge die Feier. Prinz Jakob I. vom Müllepaad und Prinzessin Leona I. Funkelstern der Tanzbühne begeisterten das Publikum mit einem souveränen und gekonnten Vortrag und überbrachten zugleich ihre Glückwünsche zum Jubiläum. Thorsten Heep, Vorsitzender des Jeckenrats, gratulierte stellvertretend für alle Ortsvereine und überreichte als symbolisches Geschenk einen Baum. Dieser soll im Laufe des Jahres gemeinsam mit weiteren Bäumen in einem entstehenden „Vereinswald“ in Wallmerod angepflanzt werden. Abgerundet wurde der karnevalistische Gruß durch das Tanzduo „4step“, das mit einem Auszug aus seinem Programm überzeugte.

Zum Abschluss stellte sich der Projektchor Wallmerod vor und machte auf sein bevorstehendes Konzert am 25. April unter dem Motto „Rock- und Pop-Legenden“ in der Sport- und Kulturhalle aufmerksam. In gewohnt schwungvoller Manier trugen sie Stücke wie „Geboren um zu leben“ von Unheilig oder „Don’t stop me now“ von Queen vor und weckten so große Vorfreude auf das Konzert.

Im Anschluss folgte die zweite Talkrunde des Tages unter dem Motto „Wallmerod, Mainz, Berlin“. Hieran nahmen Dr. Tanja Machalet, Mitglied des Deutschen Bundestages, Harald Orthey, ebenfalls Mitglied des Deutschen Bundestages, sowie Jenny Groß, Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz, teil. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die große Bedeutung von Förderprogrammen des Bundes und des Landes für Dörfer wie Wallmerod. Zudem wurde intensiv darüber gesprochen, wie die Zukunft des ländlichen Raums – insbesondere für junge Menschen – gestaltet werden kann, damit das Leben im Dorf auch langfristig attraktiv bleibt und man sich mit Zuversicht auf die 800-Jahrfeier im Jahr 2076 freuen kann.

Anschließend überbrachten Pfarrerin Heike Meissner und Pfarrer Wolfgang Rösch die Glückwünsche der Kirchen. In einem gemeinsamen Gebet spendeten sie den Segen für die Gemeinde sowie für alle Bewohnerinnen und Bewohner Wallmerods.

Die geladenen Gäste erhielten ein eigens für das Jubiläumsjahr gestaltetes „Quellmanns Reffje“ mit der Sonderedition „Wallmeroder Hell“. Das besondere Präsent stieß auf große Begeisterung, so dass sich der Ausschuss nun darüber Gedanken machen wird, wie es in größerer Stückzahl produziert werden kann.

Zum Ausklang erfreuten die jungen Musiker der „Swingin‘ Ramblers“, einer erst vor gut zwei Jahren gegründeten Jazz-Combo mit Schülern des Landesmusikgymnasiums, die Ohren der Zuhörer. Diese Band macht Lust auf mehr und wird sicher in Zukunft noch von sich hören lassen.

Insgesamt bot der Neujahrsempfang einen gelungenen Mix aus Rückblick, Ausblick, Musik, Gemeinschaft und guter Laune – ein vielversprechender Start in das Wallmeroder Jubiläumsjahr 2026.

Euer Arbeitskreis Festjubiläum

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